Der Daoismus

.... als Ganzes hat die Kultur Chinas nachhaltig geprägt. Literatur, Kunst und auch die Kampfkünste haben seine Theorie zu verwirklichen versucht.

Die Gesellschaft als Gesamtheit blieb eher unbeteiligt, da der Daoismus keine gesellschaftliche Ideologie entwickelte und jede Form von Autorität ablehnt. Der Daoismus wendet sich von der Realität, der Politik und den alltäglichen Problemen ab und versucht, in unterschiedlicher Weise, sich dem Universum und der Natur zu nähern.

Und doch berührt er Themen, die für uns immer aktueller werden, wie das unkontrollierte Eingreifen in die Abläufe der Natur, der Einstellung zum Leben und zu den Mitmenschen, natürliche Moral (Moral, wie wir sie verstehen, gibt es im Daoismus nicht) und vieles mehr.

Der Daoismus macht uns bewußt, daß sich nicht die Menschen an sich verändert haben, sondern nur ihre Technik und Kultur. Als einzigen Ausweg sieht der Daoismus die Arbeit an sich selbst, die ständige Bemühung um geistige Läuterung und die Suche nach dem Weg der Natur.

Die wichtigsten Begriffe der asiatischen Kultur, wie Dao, Yin und Yang, Wuwei und so weiter sind untrennbar mit dem Daoismus verbunden. So kamen seine Einflüsse auch in anderen Philosophien, wie dem Chan (Zen-Buddhismus), zum tragen und verbreiteten sich in ganz Asien.

Die frühen Daoisten suchten die Harmonie und Einheit mit der Natur durch ähnliche Praktiken wie das später entstandene Chan (Zen-Buddhismus).

Besonders der Chan-Buddhismus hat in manchen Praktiken und Theorien mehr Ähnlichkeit mit dem Daoismus als mit dem aus Indien stammenden Buddhismus.

Trotz den teilweise unterschiedlichen Ideologien sind vor allem die esoterischen Lehren sehr ähnlich. Webmasterforum

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